Wer sich in einer toxischen Beziehung wiederfindet und feststellt sehr viel mehr unglücklich in dieser Beziehung zu sein als vor Glück zu schäumen und wer dann
trotzdem nicht den Ausgang aus der Beziehung findet, der/ die ist sehr wahrscheinlich „ein gebranntes Kind, das das Feuer liebt“ (nach Oscar Wilde).
Laut Definition ist eine toxische Beziehung eine dysfunktionale, destruktive Beziehung, in der die Bedürfnisse eines der beiden Partner im Vordergrund stehen, während die des andern nicht beachtet und übergangen werden.
Eine toxische Beziehung kostet sehr viel mehr Energie als dass sie Kraft gibt. Es gibt in der toxischen Beziehung eine Person, die dominant ist und eine Person, die darunter leidet. Häufig ist die toxische Person ausgeprägt egozentrisch oder suchtkrank und ihr fehlt es an Empathie im Umgang mit dem Partner/der Partnerin.
Menschen, die sich in solch „vergifteten“ Verbindungen aufhalten und sich daraus nicht ohne weiteres lösen können, verspüren häufig eine sehr ausgeprägte Anziehung zum Gegenüber; sie sind getrieben davon verstehen zu wollen warum es einfach nicht läuft, sie suchen nach Antworten auf die Frage warum ist die Person nur so.
Der therapeutische Ansatz ist der, dass davon auszugehen ist, dass eine Liebesprägung Ursache für die Anziehung und Attraktion ist, die diese Paare füreinander verspüren.
Eine Liebes-Prägung entsteht aus den frühkindlichen Erfahrungen mit den Eltern/Adoptiveltern/engsten Bezugspersonen, denn Kinder lieben ihre Eltern. D.h., so wie die Eltern emotional für die Kinder da waren oder wie sie emotional abwesend oder überfordert waren, so entsteht eine entsprechende Liebes-Prägung bei dem Kind.
Bspw. ist ein Kind mit emotional abwesenden Eltern später im Erwachsenenalter mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit „in
Anziehung“ für Beziehungspartner_innen, die emotional nicht erreichbar sind.
Wir finden in den gemeinsamen Sessions u.a. auch die Ursachen für die Anziehung heraus, die es so leidvoll machen im Umgang mit dem Gegenüber; wir verändern durch erlebnisorientierte Methoden den Magnetismus, den Sie aufgrund einer Liebesprägung fürs Gegenüber haben.
In ebendieser Auseinandersetzung mit "giftigen" Beziehungen, die die Beteiligten vor die Entscheidung stellt:
"entscheidest du dich fürs Gegenüber oder für die Liebe?" - auch als Sprungbret in die Selbstliebe verstanden werden.
Theresa Anneken
Dipl. Soziologin (Psychologie & Gender Studies)
HP (Psych), Spirituelle Beraterin
System. Familien-& Sozialtherapeutin
Praxis: Greifswalder Str. 8
10405 Berlin - Prenzlauer Berg
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