geboren im August 1976

Dipl. Soziologin (mit Gender Studies, Psychologie)

Systemische Sozialtherapeutin, HP (Psych), spirituelle Beraterin

seit 2012 in eigener Praxis tätig

 

Aus geisteswissenschaftlicher Perspektive hat mich schon immer die Wechselwirkung zwischen kollektiver Identitätsstiftung auf die individuelle Identitätsausbildung interessiert. Die kollektive und individuelle Identitätsstiftung stehen unmittelbar in Wechselwirkung. Das kann zu einem Leidensdruck und zu Belastungen führen, wenn Einzelne nicht den normierten Selbstbildern eines Kollektivs entsprechen, z.B. bei Lesben, Schwulen, Bi*personen, transidenten und sich nicht im binären Geschlechtssystem verortenden Personen, bei People of Color oder anderen Menschen, die Minderheiten angehören. Dass zum Beispiel so genannte psychische Erkrankungen (eines Individuums) auch einfach als eine Art Negativabdruck gesellschaftlicher Verhältnisse gelesen werden können, bspw. bei Burn-out, Depressionen, transgenerationale Traumatisierungen, geschlechtsspezifischen Erkrankungen, wie Essstörungen oder Hysterie, ist aus kulturwissenschaftlicher Perspektive bewiesen. Somit ist die "Erkrankung" eines Individuums einfach eine gesunde Reaktion auf eine "kranke" Umgebung. Schlussfolgernd wäre ein Leidensdruck oder Diskriminierung hinfällig in einer respektvollen und lebensfrohen Gesellschaft. -  Die Wissensproduktion des Okzidents basiert auf einer androzentrischen und hierarchisierenden Weltsicht und sie produziert seit ihrer Geburtsstunde aus dieser Perspektive Wissen. Aufgrund dieser Wissensstruktur und ihrer Entstehungsgeschichte vernachlässigt sie entsprechend die geistig-seelische Ebene, die frei von Bewertungen und Hierarchisierungen ist.

Die Hexenkunst, der Schamanismus und die buddhistische Philosophie gründen auf dem Menschenbild, dass Menschen spirituelle Wesen sind und der Geist die Materie bestimmt. Dieses Wissen ist sehr alt und erfährt in der heutigen Zeit eine Renaissance. Hier stellt sich die Frage : "Bist du in der Welt oder ist die Welt in dir?" - Nur einmal angenommen, dass die Welt in dir ist, was tun sich da für Einflussmöglichkeiten auf! Aus spiritueller Perspektive ist es "wie innen so außen", das ganze Leben funktioniert wie ein riesiges Feedbacksystem. Diese Sicht einzunehmen, ermöglicht eine herzöffnende Selbsterkenntnis, frei von Bewertung. (Mehr dazu unter Spirituelle Beratung/Philosophie). Wenn es uns gelingt in uns, in unserer Welt, auch nur eine Verletzung zu heilen, zu vergeben, uns selbst und den daran beteiligten Personen, dann hat das friedensstiftenden Einfluss auf die Welt da draußen. Hat man selbst beispielsweise selbst keine Scham mehr über einen Herzensbruch oder über Sexualität zu sprechen, dann ist dein Gegenüber auch frei über diese Themen zu sprechen. Und da schließt sich dann der Kreis - aus spiritueller Perspektive - zwischen der eigenen Identitätsstiftung und der des Kollektivs. Auch die Soziologie kennt die Beobachtung, dass im Mikrokosmos der Makrokosmos zu sehen ist. Heile deine eigene Welt und du heilst die Welt.

 

Nach der Uni sehnte ich mich jedenfalls nach einer spirituellen Ausbildung, machte aber erst eine therapeutische  Systemische Weiterbildung, mit Modulen in Psychodrama, und den Heilpraktikerin für Psychotherapie. Außerdem bekam ich Einblicke in die Körperpsychotherapie. Reden alleine hilft einfach nicht immer. Ich wollte die geistig-seelischen Dimensionen erfahren und verstehen. Damals hatte ich überhaupt keinen Plan, was genau es für eine spirituelle Ausbildung sein könnte. Eine Empfehlung führte mich zu meiner heutigen Lehrerin Tania Maria Niermeier, in ihre Hexenschule. Heute bin ich zur Spirituellen Beraterin und Hexe ausgebildet. Als Spirituelle Beraterin betrachte ich das Feedbacksystem, in dem ein Mensch sich mit der Umwelt befindet. Therapeutisch kann stabilisiert werden und können Methoden zur Selbstregulierung erlernt werden. Wer hier weitergehen möchte, Gedanken und Emotionen zu klären und möglichst in Resonanz zu bringen, um die eigene Magie, bzw. die eigene Schöpfer*innenkraft für sich einzusetzen, ist bei mir richtig. Der geistig-seelische Bereich ist eine Quelle von Kraft und Inspiration, die immer zur Verfügung steht. In der gemeinsamen Arbeit mit meinen Klient*innen gehen wir mit diesen Dimensionen in Verbindung - unbedingt auch für den gemeinen Hausgebrauch geeignet!

Beruflicher Werdegang

Seit 2012 in eigener Praxis

Diplom Soziologin

Wahlfächer Gender Studies und Psychologie 

Abschlussarbeit:

Krankheitsbild im Spiegel kollektiv vorgegebener Wahrnehmungsmuster - Essstörungen. 

Freie Universität Berlin, 2007

 

Systemische Familien- Sozialtherapeutin

weitergebildet am Institut für systemisch-integrative Therapie und Beratung

Berlin/Charlottenburg, 2009

 

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Berlin, 2009

 

Ausbildung zur Spirituellen Beraterin/Hexe bei Tania Maria Niermeier/Hexenschule, Berlin Schöneberg, seit 2010

 

Multiplikatorin einer Behandlungsmethode zur Korrektur des gestörten Körperbildes bei Essgestörten: das Tragen von Neoprenanzügen - erfolgreich eingeführt in der Charité, Campus Benjamin Franklin, 2008

 

Praktikum Körpertherapie, Charitè Campus Benjamin Franklin
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie,

Modul "Persönlichkeitsstörungen und Emotionsregulation", 2009

Erziehungs- und Familienberatungsstelle
Berlin/Kreuzberg, 6 Monate Berufspraktikum 

 

Freiberufliche Teamerin in der Jugendarbeit, Flecken-Zechlin,

3 Jahre studienbegleitende Berufserfahrung

 

Einzelfallhelferin bei Person mit diagnostizierter Borderlinepersönlichkeitsstörung mit Panikattacken, 3 Jahre

 

Reiki-Einweihung, Föhr 2008

Freiberufliche Reikibehandlungen im Anschluss

 

Multiplikatorin für neue Medien und Theaterpädagogik,

Flecken-Zechlin, 2003-2004

 

Metamorphosis-Ausbildung, bei Ulrike von Lienen, Berlin Kreuzberg, 2010